André Dahlke lässt sich nicht lumpen, wenn es um seine Dichtkunst geht. Alle Geschichten, die er zu erzählen hat, enden auf Reime. Egal, ob er über seine tiefen Gefühle und Emotionen nach
der Entziehungskur vom Alkohol berichtet, der Liebe zu seiner Freundin oder aber einfach nur über ein Bild, das sein Freund gemalt hat. Titel "Der Stuhl auf dem Spiegelei" - ähnlich skurril ging
es in der Kleinkunstbühne des plaN.B. zu. In gemütlicher Runde wurde spontan nach der eigentlichen Vorstellung, der Tresen zur Showbühne des hoffnungsvollen "Kalauer". "Er ist ein echter
Entertainer", hieß es aus dem Publikum.
Und das stimmte, jede Pointe saß, selbst bei den kleinsten Randgeschichten klebte das Publikum an seinen Lippen. Dass André richtig gute Texte schreibt, kann auch Volker Friedrich von der
Band "Zeitreise" bestätigen. Normalerweise spielt er dort Bass, aber für André hat er die Gedichte für die Liedgitarre vertont und ist nun seit November mit ihm auf Tour
Geschrieben von Astrid Rix
(Theaterpädagogin)
"Jeder der etwas besonderes kann ist ein Künstler, aber nicht jeder Künstler ist was besonderes"
Andrè D.
Nov.2011
"Ich möchte mit meiner Kunst nicht die Welt verbessern,
nur die verrückten Dinge mit Toleranz betrachten"
Andrè D.
Dez. 2011
"Niveaulosigkeit , braucht auch Grenzen"
Andrè D.
Dez. 2011
"Es ist das Absurde, was uns zum denken bewegt"
Andrè D.
Dez. 2011
"Manchmal glaube ich,die Welt ist doch eine Scheibe.
Wenn ich so den Horizont mancher Menschen betrachte"
Andrè D.
April 2012